Konflikte deeskalieren und sicher handeln – ein videobasiertes Training für Lehrkräfte

Dienstag, 6. Oktober 2026  I 17 – 20 Uhr I online

Konflikte, herausforderndes Verhalten und eskalierende Situationen gehören zum Schulalltag. Doch wie können Lehrkräfte auch in schwierigen Momenten präsent, klar und empathisch bleiben?

In diesem videobasierten Trainingskurs lernen die Teilnehmenden konkrete Methoden zur Konfliktdeeskalation kennen und erproben sie anhand praxisnaher Staged Videos. Sie erfahren, wie sich auffälliges Verhalten als Beziehungsgeschehen verstehen lässt und wie sogenannte „Cuts“ helfen können, eingefahrene Dynamiken zu unterbrechen und neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Grundlage des Trainings sind Staged Videos, die die Helga Breuninger Stiftung 2023 gemeinsam mit dem Schulpsychologen Klaus Seifried entwickelt hat. Sie basieren auf der von der Schulleiterin Ulrike Becker entwickelten pädagogischen Methode der „Cuts“ und zeigen anhand konkreter Fallbeispiele, wie Lehrkräfte in Konfliktsituationen deeskalierend handeln können.

Das Training richtet sich an: Lehrkräfte, Quer- und Seiteneinsteiger:innen in das Lehramt, Referendar:innen und andere pädagogische Fachkräfte an Schulen

Format: Online

Dauer: 3 Stunden

Kosten: 90 € pro Teilnehmer inklusive 12-monatigem Zugang zum Trainingskurs und allen Videos

Leitung: Nina Reinecke und Katja Langer-Bachmann

Nina Reinecke ist Lehrerin am Gymnasium Limmer in Hannover, Trainerin für intus³ Beziehungslernen, Glückstrainerin und Moderatorin des Programms „Herzsprung“ für gewaltfreie Beziehungen im Jugendalter. In ihrer Arbeit begleitet sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, Beziehungen bewusst zu gestalten, eigene Stärken zu entdecken und persönliche Entwicklung zu ermöglichen. Besonders am Herzen liegt ihr die Frage, wie Schulen zu Orten werden können, an denen Menschen sich sicher, verbunden und wirksam erleben.

Katja Langer-Bachmann ist Referentin, Fortbildnerin und Pädagogin mit den Schwerpunkten Kinderrechte, kinderrechtsbasierter Kinderschutz und Demokratiebildung. Sie setzt sich dafür ein, eine gleichwürdige anerkennende Beziehungsgestaltung zwischen Erwachsenen und Kindern im pädagogischen Alltag zu verankern, damit Schule ein Ort ist, an dem Menschen ihre Potenziale entfalten und sich wohlfühlen. Besonders am Herzen liegt ihr, dass Kinder Schule als einen sicheren Ort erleben, an dem sie angstfrei aufwachsen können. Zu diesem Thema hat sie im Beltz Verlag das Buch „Schule – Macht – Beziehung“ veröffentlicht.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!