Am 29. August lädt die Helga Breuninger Stiftung zu einer kleinen Tagesveranstaltung Think Tank „Zukunftsschulen“ nach Paretz ein.

Warum findet die Veranstaltung statt?
Aus dem Innovationsbündnis Havelland ist die Arbeitsgruppe „Innovative Bildung“ entstanden, mit dem Ziel, Kommunen und Landrat bei der Konzeption neuer Schulen im Havelland zu beraten und vorhandenen Schulen mit neuen Ideen zu unterstützen. In Ketzin wird ein neues Stadtviertel auf dem Gelände der alten Zuckerfabrik entstehen mit einer neuen Schule. Hier engagiert sich die Helga Breuninger Stiftung für eine öffentliche Modellschule und möchte sich von Anfang an mit innovativen Schulgründungen vernetzen, wie z.B. mit der in Planung befindlichen Universitätsschule in Golm.

Wer sind die Teilnehmer*innen?
In Berlin gründen Dr. Angela Thiele, Heinz-Jürgen Rickert und Valentin Bösing eine Zukunftsschule nach dem „whole school approach“ mit digitalen Lernarchitekturen und der inhaltlichen Ausrichtung am nationalen Aktionsplan Bildung. Ebenfalls unterstützt wird der Think Tank von Margret Rasfeld (Schulen im Aufbruch). Um auch von anderen Schulgründungen zu lernen wurde auch die Peter Gläsel Stiftung aus Detmold eingeladen, die eine Grundschule als Bildungsdorf gegründet hat und bereits einen  ersten „Ableger“ in Lörrach für die Hans Schöpflin Stiftung aufbaut. Weiter eingeladen sind Silke Weiss (Lernkulturzeit), die in Lorsch eine öffentliche Naturgrundschule gründet und Birgitte Kumkar vom NLQ Niedersachsen, die Zukunftsschulen in Hannover planen und umsetzen.

Was sind die Ziele?
Auf dem Think Tank soll ein Network-Construct vorgestellt werden, mit den Schulgründer*innen  und Bildungsexpert*innen über ihre Konzepte reden, voneinander lernen und die Schulgründungen vernetzen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und auf einer Veranstaltung des Innovationsbündnis Havelland einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.