Integrative Lerntherapie

Lernen als Erfolg – Lerntherapie an Schulen, in Zusammenarbeit mit dem Fachverband integrative Lerntherapie

In 2010 trat die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft, Sie verlangt von den Staaten ein „inklusives Bildungssystem“, in dem allen Kindern und Jugendlichen – mit und ohne Behinderung – das gemeinsame Lernen in guter Qualität ermöglicht wird.

Lernen ist kein einfaches Einprägen von Inhalten. Es ist ein komplexer Prozess und geschieht in Beziehung zur Umwelt. Menschen und Orte, Familie und Schule können das Lernen positiv unterstützen oder negativ beeinflussen. Emotionen spielen dabei eine zentrale Rolle. Das betrifft vor allem das Selbstwertgefühl von Schülern mit Lernproblemen. Wenn ihnen Eltern und Lehrpersonen nichts zutrauen und ihnen misstrauen, geraten sie schnell in eine Misserfolgserwartung und damit in eine negative Lernstruktur. Ohne Hilfe schaffen es diese Schüler nicht, sich aus den Teufelskreisen zu befreien.

Lerntherapie ist keine Nachhilfe. Sie ist eine besondere, individuelle Förderung für lernschwache, lernschwierige und lernbehinderte Schüler. Sie soll nichts weniger als einen Neuanfang im Lernen schaffen und an den vorhandenen Stärken des Schülers ansetzen.

Lerntherapie bietet Schülern eine ermutigende Beziehung und begleitet sie in eine positive Lernstruktur. Diese soll belastbar sein und damit Fehler und Missverständnisse, Kränkungen und Lernrückschläge aushalten. Zutrauen in den Schüler und Vertrauen in den Lehrer sind die Grundlage gelingenden Lernens.

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Haben Sie Fragen zur integrativen Lerntherapie? Bitte wenden Sie sich an Marlis Lipka, Geschäftsführerin Fachverband integrative Lerntherapie (Fil)

Tel. 07141. 642 69 10

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