Impact Places

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Einstieg

Impact Places sind Orte von Stiftungen, die einer besonderen Begegnungskultur verpflichtet sind und in die wirksame Zusammenarbeit unterschiedlicher Menschen und Gruppen investieren. Ein weltweites Netzwerk ist im Entstehen. In Tunesien, Indien und Thailand haben sich Stifter dazu entschlossen, weitere Impact Places aufzubauen.

Präambel

Unser westlicher Lebensstil kann kein Vorbild für die restliche Welt sein, denn wir verbrauchen die vierfache Menge an Ressourcen, die uns der Planet Erde zur Verfügung stellt.

Die Entwicklung nachhaltigerer Lebensstile erfordert Veränderung auf vielen Ebenen und in vielen Bereichen: Von der Erziehung über die Wirtschaft bis zur Gesellschaft und der persönlichen Haltung und Einstellung der Menschen.

Wie können wir einen nachhaltigen Lebensstil entwickeln, der nicht nur unseren Planeten erhält sondern unser Wohlbefinden fördert, unsere Grundbedürfnisse erfüllt und möglichst vielen Menschen Zugang zu Natur, gesundem Essen, sauberem Wasser, bezahlbarem Wohnraum, Gemeinschaft und Bildung ermöglicht.

Im Jahre 2000 hat das von der UNESCO organisierte World Education Forum in Dakar neue Bildungsinhalte formuliert.

Bildung sollte mit den Bedürfnissen und Werten einer Gesellschaft in Einklang stehen. Die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen von sich globalisierenden Gesellschaften machen eine Neubesinnung notwendig, welches Wissen, welche Fähigkeiten und welche Werte für ein erfolgreiches Leben durch Bildungseinrichtungen vermittelt werden sollten. Gerade auch die politischen Entwicklungen hin zu offeneren und demokratischeren Gesellschaften stellen neue Herausforderungen an den Einzelnen, die weit über akademische Curricula und Faktenwissen hinausgehen. Heute geht es um Problemlösefähigkeiten und lebenslanges Lernen, um Frieden, Toleranz und die Akzeptanz der Menschenrechte. An diesen neuen Herausforderungen müssen sich die Bildungssysteme bewähren und das ist noch ein langer Weg!

Wie können Bürger, Experten und zivilgesellschaftliche Gruppen einem Trend nach „Mehr vom Selben“ gegensteuern? Wie können Menschen aktiv werden, die die Krise verstanden haben und sich für ein globales Umsteuern verantwortlich fühlen?

Nachhaltige Lebensstile erfordern ein sozio-ökonomisches und kulturelles Bewusstsein und eine Haltung, aus der heraus ein einfaches und ressourcenschonendes Leben erstrebenswert und attraktiv erlebt und weniger als Verzicht verstanden wird.

Dazu sind Beispiele erforderlich, die diese neuen Lebensstile sichtbar, sinnlich erlebbar und attraktiv machen und zum Ausprobieren einladen.

Wir sind davon überzeugt, dass Stiftungen hier eine wichtige Aufgabe zukommt. Ihre Neutralität, ihre Ressourcen und ihre Ausrichtung auf das Gemeinwohl macht sie zu glaubwürdigen „Change Agents“. Sie können aus eigener Initiative und mit eigenen Ressourcen Beispiele erschaffen, wie es die Breuninger Stiftungsgruppe mit Wasan Island und dem Campus Paretz getan hat. Dort kommen Personen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen um an Multistakeholder-Lösungen zu arbeiten.

Netzwerk

Innovationen brauchen einen Platz wo sie „auf die Welt kommen dürfen“.

Heute entsteht Innovation meist nur noch dort, wo Experten verschiedener Diszipline mit Praktikern aus Wirtschaft und Verwaltung sowie engagierten Bürgern zusammen arbeiten. Dafür braucht es Orte und Impact Places wollen solche Orte sein.

Orte, an denen man sich schnell wie zuhause fühlt und vertrauensvoll in die Zusammenarbeit kommt. Orte, die mit ihrer Atmosphäre die Gäste zur gemeinsamen Lösungsfindung inspirieren. Orte mit Gastgebern, die dazu einladen, miteinander und voneinander zu lernen und eine neue, bescheidenere = zukunftsfähigere Haltung zu entwickeln.

Impact Places sind Orte von Stiftungen, die einer besonderen Begegnungskultur verpflichtet sind und in die wirksame Zusammenarbeit unterschiedlicher Menschen und Gruppen investieren. Ein weltweites Netzwerk ist im Entstehen. In Tunesien, Indien und Thailand haben sich Stifter dazu entschlossen, weitere Impact Places aufzubauen.

Impact Places können selbst auch faszinierende neue Prototypen für nachhaltige Lebensstile und nachhaltiges Ressourcenmanagement sein. Dafür brauchen sie die Nähe zur Natur, denn diese ist nicht nur eine großartige Lehrerin sondern sie stiftet unmittelbar Sinn, an einer nachhaltige Zukunft zu arbeiten.

Jeder Impact Place wird seine eigene Besonderheit haben und die vertiefte Auseinandersetzung mit neuen Lebensstilen ermöglichen in einer Haltung, die auf der Bereitschaft zum Teilen, zur Beteiligung und zur Co-Creation basiert.

Arno Schmidt, ein deutscher Schriftsteller schrieb: Nur diejenigen, die keine Phantasie haben, fliehen in die Realität – und scheitern. Menschen haben Phantasie um sich neue Formen des nachhaltigen Zusammenlebens und Arbeitens auszudenken, die jetzt noch nicht existieren. Und dafür müssen viele unterschiedliche Personen ihre Erfahrungen und Ideen zusammenbringen um nachhaltige Zukunftskonzepte zu erfinden, die für viele lebenswert und attraktiv sind. Künstler können in diesen Prozessen eine wichtige Rolle spielen, da sie es gewohnt sind, ganzheitlich zu denken und ihre Visionen zu visualisieren.

Impact Hubs sind die Partnerorganisation der Impact Places mit ihren urbanen Zentren, Bürogemeinschaften, Konferenzräumen und Netzwerken.

Ziele

PERSÖNLICHE TRANSFORMATION
Die besondere Atmosphäre der Orte sollen die Gäste für tiefergehende und persönliche Transformationsprozesse öffnen und inspirieren. Gelingende Zusammenarbeit erfordert den Wechsel von der egoistischen, individuellen Perspektive hin zu einem Bewusstsein der Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen. Dann entsteht die Motivation, sich zu verbinden und zusammen zu arbeiten. Anstatt „und was habe ich davon?“ stellt sich die Frage: „was kann ich dazu beitragen, die Welt nachhaltiger und gerechter zu gestalten?“

PROZESSORIENTIERUNG
Berührende Erfahrungen sind das Tor für eine persönliche Transformation. Seit 1999 lädt die Breuninger Stiftungsgruppe Gäste nach Wasan Island und Paretz ein. Als Gastgeber fühlen wir uns in der Verantwortung für die Atmosphäre und das Wohlergehen unserer Gäste. Wir haben immer wieder erlebt, wie wichtig es für die Gäste ist herzlich begrüßt und willkommen zu werden und genug Zeit zu haben, die Schönheit der Plätze zu genießen. Erst dann öffnet man sich für Gemeinschaft und Dialogformate, die zu neuen Ufern führen.

GÄSTE STATT KUNDEN
Gäste werden eingeladen und sind dankbar. Kunden bezahlen und stellen Anforderungen. Deshalb vermieten wir unsere Plätze nicht. Unsere Plätze sind Stiftungseigentum. Sie sind aufgeladen mit philanthropischem Geist und wollen der Welt als Impact Places dienen.

ANFORDERUNGEN AN IMPACT PLACES
Die Orte sollen gut erreichbar sein und als besondere, naturverbundene Plätze wahrgenommen werden. Das erleichtert es den Gästen, sich mit sich selbst, dem Ort, der Natur, der Gruppe und dem Thema zu verbinden und für kurze Zeit aus ihrem Alltag auszusteigen.

Die Architektur soll nicht beeindrucken, sondern sich harmonisch in die Natur und die Kultur einfügen mit dem Ziel, den Gästen das Gefühl der familiären Geborgenheit und Zugehörigkeit zu geben. Dann können diese in den Prozess und die Gastgeber vertrauen.

Die GASTGEBERKULTUR
Gäste sollten wie Familienmitglieder erwartet und herzlich begrüßt werden. Das Gastgeberteam prägt den Kommunikationsstil der Gruppe. Sie wirken als Vorbild in ihrer freundlichen Zugewandtheit. Die Gäste spüren sofort, ob ihre Gastgeber mit ihnen in einen persönlichen Kontakt gehen oder formal höflich auf Distanz bleiben. Die Kontaktgestaltung trägt wesentlich dazu bei, dass sich die Gäste entspannt und wohl fühlen und das Bedürfnis entwickeln, etwas zurück zu geben.

In unserem Gästebuch hat es ein Gast auf den Punkt gebracht:

“Wir kamen als Gäste und gingen als Freunde”.

„The power of the impact places – is simply to give spirit spaces
Let brighter minds getting only brighter – make peacemakers out of the fighter
and make the world a better place – Will often start right from this place
I’m proud and happy to be here, Thanks to the Team and Helga dear“

Joachim Rogall, Robert Bosch Stiftung

Unsere Partner
Bildergalerie Partnertreffen

Das Netzwerk bisher

Campus in Paretz

  • Organisation: Helga Breuninger Stiftung GmbH & Partner
  • Land: Deutschland
  • Stadt: ca. 45km von Berlin Zentrum entfernt
  • Mehr Infos hier.

Wasan Island

  • Organisation: Breuninger Stiftung GmbH
  • Land: Kanada
  • Stadt: ca. 230 km von Toronto entfernt.
  • Mehr Infos hier.

Magic Bus

  • Organisation: Magic Bus Centre for Learning & Development
  • Land: Indien
  • Stadt: ca. 1,5 Std. von Mumbai entfernt.
  • Mehr Infos hier.

Utique

  • Organisation: Kamel Lazaar Stiftung
  • Land: Tunesien
  • Stadt: ca. 40 km von Tunis entfernt.
  • Mehr Infos hier.
Filmbeiträge
Projektplanung